Zuverlässige KI‑Sprachtechnologie: Wahren Sie Ihr Markenimage international
Zusammenfassung
- KI‑Übersetzungen eröffnen globalen Marken enorme Chancen, doch Vertrauen ist die zentrale Herausforderung bei der KI‑gestützten Lokalisierung.
- Im Zeitalter der KI muss die Übersetzungsqualität stets „zweckmäßig“ sein, also ihren jeweiligen Zweck optimal erfüllen, wobei je nach Inhaltstyp, Zielgruppe und Risiko unterschiedliche Standards gelten.
- Lokalisierungsteams sollten unterstützt und nicht abgeschafft werden – denn sie sind die Experten, die die Markenstimme, die sprachlichen Nuancen und den Kontext für KI vorgeben.
- KI‑Übersetzungen sind für globale Marken unvermeidlich, weshalb Kontrolle, Anpassung und Governance unerlässlich sind, um den Ruf ihrer Marke zu schützen.
- Der DeepL Customization Hub hilft dabei, flächendeckend eine einheitliche Markenstimme zu gewährleisten – durch Glossare, Stilregeln, Translation Memorys und Stilprofile.
- Die KI‑Sprachtechnologie von DeepL bietet eine kontrollierte, skalierbare Grundlage für sprachintensive Workflows und verschafft Teams sowohl Geschwindigkeit als auch markensichere Qualität.
In der schnelllebigen KI‑Landschaft von heute bietet Übersetzungstechnologie globalen Unternehmen nicht nur außergewöhnliche Chancen, sondern birgt auch erhebliche Risiken.
Wir wollten untersuchen, wie Unternehmen KI‑Sprachtechnologie nutzen, um die Kontrolle über die Übersetzungsqualität zu behalten und die Markenintegrität zu schützen. Zu diesem Zweck haben wir ein Webinar mit den Branchenexpertinnen Kathleen Pierce, Principal Analyst bei Forrester, und Morana Perić, Director of Localization bei DeepL, veranstaltet.
Pierce verfügt über mehr als 25 Jahre Erfahrung in den Bereichen Content-Strategie, Vertriebsunterstützung, Lokalisierung, UI/UX, Prozessoptimierung, Compliance und Taxonomie. Perić hat 15 Jahre damit verbracht, skalierbare Lokalisierungsprozesse und Content-Abläufe im Technologiebereich aufzubauen.
Hier sind einige der Höhepunkte aus unserem Webinar rund um den Markenruf:
Warum Vertrauen das wichtigste Problem bei KI‑gestützter Lokalisierung ist
„KI‑Lokalisierung fühlt sich an, als würde man lernen, mit einer Kettensäge umzugehen“, erklärte Pierce während des Webinars. „Man braucht Geschick, man braucht Kraft, und man muss wissen, wie man sie einsetzt. Sie kann die Arbeit deutlich erleichtern, aber sie kann auch wirklich nach hinten losgehen.“
Während KI‑Sprachtechnologie beispiellose Möglichkeiten zur Skalierung der globalen Kommunikation bietet, können die Risiken gravierend sein, wenn die Technologie falsch angewendet wird.

Das bringt uns zum Kern des Problems: Vertrauen.
In seinen Untersuchungen spricht Forrester von der sogenannten „Vertrauensprämie“. Das sind die greifbaren geschäftlichen Vorteile, die sich aus dem Vertrauen der Kunden ergeben. Wenn Kunden einer Marke vertrauen, sind sie viel eher bereit, zusätzliche Produkte zu kaufen, die geschäftliche Beziehung fortzusetzen und sogar höhere Preise zu zahlen.
Doch wenn es um KI‑Implementierung geht, beziehen sich 9 der 15 wichtigsten Bedenken von Unternehmen direkt auf Vertrauen – sei es in Bezug auf Datenschutz und Compliance, KI‑Überschätzung oder ungenaue Ergebnisse.
Die Herausforderung ist klar: Wie können Sie die Leistungsfähigkeit von KI‑Sprachtechnologie nutzen, ohne das Vertrauen zu gefährden, das Sie sich mühsam erarbeitet haben?
Warum wir Übersetzungsqualität als „zweckmäßig“ neu definieren müssen
Um den Ruf einer Marke flächendeckend zu schützen, reicht es nicht aus, wenn Übersetzungen „gut genug“ sind. Wir müssen Qualität als „zweckmäßig“ definieren, damit jede Art von Inhalt das richtige Maß an Geschwindigkeit, Kontrolle und menschlicher Aufsicht erhält.
Was „zweckmäßige“ Qualität wirklich bedeutet
Der Aufbau dieses Vertrauens beginnt damit, wie Sie Qualität definieren. Eine der wichtigsten Erkenntnisse aus unserer Diskussion lautet, dass Übersetzungsqualität im Zeitalter von KI kein universeller Standard sein darf.
„Qualität sollte als ‚zweckmäßig‘ neu definiert werden“, rät Pierce. „Ein Werbevideo erfordert andere Standards als ein Nutzerformular oder ein Vertrag. Qualität muss auf das Publikum und auf die jeweilige Interaktion zugeschnitten sein.“
Wo menschliches Fachwissen nach wie vor am wichtigsten ist
Diese Definition von Qualität verdeutlicht auch, wo menschliches Fachwissen nach wie vor am wichtigsten ist:
- Redewendungen
- Geschäftsspezifische Terminologie
- Interpretation von Kontext, Stil und Tonfall
Je nach Inhalt und Zielgruppe kann Ihr Unternehmen entscheiden, welches Maß an Kontrolle Sie benötigen. Und Sie können festlegen, ob eine menschliche Überprüfung oder eine vollständige Transcreation erforderlich ist.
Mit diesem strategischeren Qualitätsansatz können Sie das richtige Gleichgewicht zwischen Geschwindigkeit, Skalierung und Präzision finden. Außerdem können Sie so Ressourcen dort einsetzen, wo sie am dringendsten benötigt werden, anstatt überall dieselben Standards anzuwenden.
Wie führende Teams zweckmäßige Qualität in die Praxis umsetzen
Wir erleben diesen Ansatz bereits in der Praxis: Beispielsweise wendet Weglot für seine Website-Übersetzung ein hybrides Modell aus KI und menschlicher Arbeit an. Dieser Ansatz kombiniert automatisierte Qualitätsprüfungen mit menschlicher Aufsicht und stimmt die Qualitätskontrollen darauf ab, wie wichtig der jeweilige Inhalt ist.
Perić bestätigt diesen Punkt anhand der praktischen Erfahrungen, die sie bei DeepL gewonnen hat:
„Wir alle wollen Geschwindigkeit, Qualität und niedrigere Kosten. Sie können Ihre Inhalte zwar schnell veröffentlichen, müssen sich dann aber damit abfinden, dass die Qualität nachlässt oder die Kosten steigen. Vielleicht investieren Sie für bestimmte Inhaltstypen in Transcreation, Überprüfung und Recherche – aber eben nicht für alle. Das ist schlichtweg nicht möglich.“
Perić spricht auch darüber, wie wir diese Philosophie bei DeepL umsetzen. Beispielsweise wird unsere gesamte Hilfecenter-Kommunikation von KI generiert und ohne menschliche Überprüfung veröffentlicht.
„Wir nutzen all unsere Tools – unser Glossar sowie andere Anpassungsmöglichkeiten –, damit wir uns sicher sein können, dass der Inhalt zweckmäßig ist. Aber hinter diesem Ansatz steckt viel Überlegung: Wir wenden nicht einfach automatisch bei jeder Art von Inhalt dieselbe Vorgehensweise an.“
Um Vertrauen in Ihre KI‑Ausgaben aufzubauen, braucht es letztendlich starke Kontrollmechanismen innerhalb Ihres Übersetzungssystems. Zudem erfordert es eine kontinuierliche menschliche Überwachung an den Stellen, wo es wirklich darauf ankommt.
Denn wer versteht sprachliche Komplexität besser als Ihre internen Lokalisierungsexperten?

Warum KI Ihre Lokalisierungsteams unterstützen und nicht ersetzen sollte
Ein besorgniserregender Trend, den Pierce beobachtet hat, besteht darin, dass Unternehmen aufgrund der KI‑Fortschritte ihre Lokalisierungsteams entlassen. „Das ist ein großer Fehler“, betont sie. „Wir müssen unsere Lokalisierungsteams unterstützen, nicht dezimieren!“
Sprache ist komplex, und menschliches Fachwissen ist unerlässlich, um die KI‑Implementierung zu steuern. Professionelle Übersetzer verstehen die Unterschiede zwischen Zielgruppen, den Kontext, die kulturellen Nuancen, die Markenstimme und die branchenspezifische Terminologie. Und jemand muss der KI diese Aspekte explizit beibringen.
Hier kommen Lokalisierungsteams ins Spiel, die über die reine Spracharbeit hinausgehen und zu strategischen Beratern werden.
Anstatt lediglich Übersetzungen zu liefern, können Lokalisierungsteams dabei helfen, den gesamten Lokalisierungsworkflow zu gestalten. Sie definieren Prozesse, Tools und Qualitätskontrollen im gesamten Unternehmen.
Hierzu erklärt Pierce: „Früher haben Lokalisierungsteams nur Aufträge für Übersetzungen erhalten und erledigt. Doch heute sollten Sie sie als Berater einsetzen, damit sie all diesen anderen Funktionen dabei helfen, eine Pipeline aufzubauen, indem sie die nötigen Prozesse, Technologien und Qualitätskontrollen einrichten.“
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Warum KI‑Übersetzungen für globale Marken unvermeidlich sind
Pierces Warnung ist eindeutig: KI‑Übersetzungen sind unvermeidlich. „Es ist wie Wasser, das von unten durch die Dielen dringt: Wir können dieser Entwicklung nicht entkommen.“
Ohne kontrollierte, maßgeschneiderte KI‑Übersetzungslösungen kann es passieren, dass Unternehmen auf generische Übersetzungstools zurückgreifen. Und hierdurch riskieren Sie den Verlust Ihrer Markenstimme, Missverständnisse und kostspielige Fehler.
„Wie wichtig ist es Ihnen, Ihre Markenstimme zu wahren und dass Menschen verstehen, was Sie sagen?“, fragt Pierce. Fortschrittliche, komplexe Services und Technologien erfordern mehr als ein generisches LLM.
Perić bekräftigt diesen Punkt anhand ihrer Erfahrungen mit Lokalisierungsteams:
„In der heutigen Zeit, in der wir mit Unmengen von Inhalten konfrontiert werden, muss man wirklich wissen, wie man diesen Balanceakt meistert – also wo man in das Training eigener Modelle oder doch lieber in menschliche Überprüfung investieren sollte. Ich glaube nicht, dass man heute um den Einsatz von Technologie herumkommt.“
Warum sich Kontrolle zum wichtigsten Thema bei der KI‑Einführung entwickelt hat
Die Einführung von KI bringt unbestreitbare Chancen, aber auch erhebliche Risiken mit sich. Um diese Risiken zu bewältigen, benötigt Ihr Unternehmen leistungsstarke Prozesse, die mehrere Aufgaben abdecken:
- Übersetzungsdaten bereinigen
- Geeignete Kontrollmechanismen einführen
- Sicherstellen, dass Ihre KI‑Übersetzungstechnologien die Markenstimme auf allen globalen Märkten widerspiegeln
Bei DeepL haben wir auf diese Anforderungen reagiert, indem wir unseren Customization Hub eingeführt haben. Er bietet Ihnen leistungsstarke Tools wie Glossare, Stilregeln, Translation Memorys und Stilprofile. Zusammen sorgen sie dafür, dass Ihre einzigartige Markenstimme und Terminologie in allen Sprachen einheitlich übersetzt werden.
Sie können Ihre globale Kommunikation ausbauen, ohne das Vertrauen zu gefährden, indem Sie sich auf drei Säulen konzentrieren:
- Qualitätserwartungen nach Inhaltstyp definieren
- Lokalisierungsteams zu strategischen Partnern machen
- Klare Leitlinien für KI und Workflows einführen
Diese Säulen optimieren Ihre Kommunikation für globale Kunden, interne Mitarbeiter und alle anderen, die mit Ihrem Unternehmen interagieren.
Besuchen Sie den DeepL Customization Hub, die Kontrollebene, die Ihre Markenstimme bei der KI‑Übersetzung wahrt.
Schützen Sie Ihre globale Markenstimme mit der KI‑Sprachtechnologie von DeepL
Um den Markenruf flächendeckend zu schützen, braucht es kontrollierte, „zweckmäßige“ Workflows, bei denen jedes Asset Ihre Markenstimme und Ihre Standards widerspiegelt.
Die KI‑Sprachlösungen von DeepL bieten Ihnen hierfür die nötige Grundlage: Glossare, Stilregeln, Translation Memorys und Stilprofile tragen allesamt dazu bei, Terminologie, Tonfall und Absicht marktübergreifend zu schützen.
Unsere KI‑Suite – Übersetzer, Write, Voice, API und Integrationen – erweitert diese Kontrolle auf jeden Workflow, in dem die Markenstimme entscheidend ist.
Kontaktieren Sie unser Sales-Team, um zu erfahren, wie Sie mit unserer KI‑Sprachtechnologie individuelle Lokalisierungsstrategien für sämtliche Inhalte managen können.
Übernehmen Sie die Kontrolle über Ihre KI‑gestützten Übersetzungen: Sehen Sie sich das Webinar an
Künftig geht es nicht darum, sich zwischen menschlicher Expertise und KI zu entscheiden, sondern darum, die richtige Synergie zwischen beiden Ansätzen zu finden.
In unserem Webinar Zuverlässige KI‑Übersetzungen: Wahren Sie Ihr Markenimage international zeigen wir Ihnen, wie führende Marken Geschwindigkeit, Umfang und Qualität in Einklang bringen, um die Kontrolle über ihre KI‑Übersetzungen zu übernehmen und ihre Markenstimme zu schützen.
Sie erfahren, wie Sie intelligentere, besser kontrollierte Lokalisierungsworkflows aufbauen können, bei denen Qualität in jede Phase integriert ist. Sehen Sie sich das vollständige Webinar an.
